ERST SPÜREN.
Jeder Song hat seinen eigenen Rhythmus. Hier ist einer zum Einstieg.
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NICHT ZEIGEN.
FÜHLEN.
Keine Choreografie nötig. Kein perfekter Körper. Kein richtiger oder falscher Weg, dich zu bewegen. Lass den Rhythmus dort ankommen, wo in dir längst etwas in Bewegung ist.
Tippe auf ein Wort für eine kleine Einladung.
Füße
ProbierDrück deine Zehen sanft in den Boden. Verlagere dein Gewicht langsam von den Fersen nach vorn und wieder zurück.
SpürWo berühren deine Füße den Boden am deutlichsten? Bleib einen Moment dort.
Hände
ProbierReib deine Hände aneinander, bis sie warm werden. Leg sie dann auf Brust, Bauch oder Nacken. Spür dabei auch deine Füße am Boden.
SpürOben berührst du dich. Unten trägt dich der Boden.
Kiefer
ProbierLass etwas Platz zwischen deinen Zähnen. Beweg den Unterkiefer langsam nach links und rechts, nur so weit, wie es angenehm bleibt.
SpürFühlt sich eine Seite anders an als die andere? Du musst nichts lösen. Nur bemerken.
Blick
ProbierLass deinen Blick langsam durch den Raum wandern. Lass ihn bei einer Farbe, einer Form oder etwas, das dir gefällt, kurz verweilen.
SpürWas passiert, wenn du nicht suchst, sondern einfach schaust?
Rücken
ProbierLehn dich an eine Wand oder Stuhllehne. Spür, wo dein Rücken sie berührt, und gib ein kleines bisschen Gewicht ab.
SpürVielleicht gibt es eine Stelle, die sich mehr anlehnen möchte als andere.
Schultern
ProbierRoll erst eine Schulter langsam nach hinten, dann die andere. Lass die Bewegung klein und spür, wie deine Schulterblätter mitgehen.
SpürBewegen sich beide Seiten gleich? Du musst nichts ausgleichen.
Hüften
ProbierLass deine Hüften langsam kreisen, so klein oder groß, wie es sich gut anfühlt. Wechsle dann die Richtung.
SpürIst eine Richtung leichter als die andere? Vielleicht verändert sich etwas, wenn du dir Zeit lässt.
Atem
ProbierAtme so ein, wie es für dich angenehm ist. Lass den Atem langsam wieder hinausfließen, vielleicht ein wenig länger als beim Einatmen.
SpürWas verändert sich beim Ausatmen? Vielleicht etwas. Vielleicht auch nichts. Beides ist okay.
Bass
ProbierMach Musik mit Bass an, in einer Lautstärke, die sich gut anfühlt. Wo nimmst du ihn zuerst wahr, in der Brust, im Bauch, in den Füßen oder einfach mit den Ohren?
SpürDu musst dich nicht bewegen. Vielleicht merkt dein Körper den Rhythmus schon, bevor du ihm folgst.
Schütteln
ProbierSchüttle sanft deine Hände aus, dann deine Arme, Schultern und Beine. Dreißig Sekunden reichen.
SpürHalt kurz inne. Wie fühlen sich deine Hände und Beine jetzt an, anders als vorher oder genauso?
Stampfen
ProbierStampf im Takt, erst ein Fuß, dann der andere. So leise oder laut, wie es für dich passt.
SpürMerk, wie dein Fuß den Boden trifft und wieder abhebt. Welcher Rhythmus fühlt sich nach deinem an?
Loslassen
ProbierZieh beim Einatmen die Schultern zu den Ohren. Lass sie mit einem Seufzer fallen. Dreimal.
SpürWie liegen deine Schultern jetzt? Du musst sie nicht entspannt halten, nur kurz bemerken.
Erinnern
ProbierBeweg dich so, wie du dich als Kind gern bewegt hast. Oder zu einem Rhythmus, der sich nach Zuhause anfühlt.
SpürVielleicht ist da eine Bewegung, die du nicht erst lernen musstest.
Beweg dich nur so, wie es sich für deinen Körper gut anfühlt.
